Het museum Warkums Erfskip

Entlang des Küstenabschnitts von der ehemaligen „Zuiderzee“ gibt es viel handwerkliche Töpferarbeit. So auch in Workum. Kennzeichnend ist die schlicht braune Tonarbeit mit Dekorationen in der so genannten „Ringeloor“-Technik. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erhielt die Kerbschnitt-Technik seinen Einzug. Wenn Sie an dem Gewerbe der Töpferei interessiert sind, sollten Sie sicher einen Blick in einer der Töpferei-Ateliers werfen, die diese Techniken noch immer handhaben. Sie finden hier ganz sicher ein hübsches Souvenir.

Museum Warkums Erfskip

Im Museum Warkums Erfskip, das sich im Waagegebäude am Merk befindet, ist eine große Kollektion von Original Workumer Keramik des Keramikfabrikanten R.F. de Boer ausgestellt. Ende 2005 hielt Töpfer Rintje Freerks de Boer mit der Herstellung dieser typischen rotbraunen Töpferware mit der sogenannten „Ringeloor”-Dekoration auf. Er war der letzte aus einem Geschlecht von Töpfern, das seit etwa 1670 in Workum allerlei Arten Gebrauchskeramik hergestellt hat, auch Entwässerungsrohre, rote Steingutblumentöpfe und Kerbschnitt-Töpferware. Es gibt immer noch einige Töpfereien in Workum, unter anderem in und hinter dem Restaurant It Pottebakkershûs am Merk, wo Interessierte sehen können, wie die alten Techniken heutzutage angewendet werden. Auch gibt es im Restaurant eine Ausstellung mit Workumer Keramik.

Jopie Huisman, der Rembrandt Frieslands

JopiehuismanEin „must do”, wenn Sie in Workum sind: ein Besuch des Jopie Huisman Museums am It Noard mit den Werken des 2000 gestorbenen Händlers in Altmetall und Kleidung und Künstlers Jopie Huisman. Auch ohne ein Kunstkenner zu sein, werden die Werke und die farbige Lebensphilosophie des friesischen autodidaktischen Malers Sie beeindrucken. Der weltberühmte Kunstmaler Rembrandt van Rijn wäre, wenn Jopie vor 400 Jahren gelebt hätte, zweifellos fasziniert von dessen künstlerischen Qualitäten gewesen. Diese sind unglaublich! Und wer gar kein Kunstliebhaber ist, aber die pralle Wiedergabe eines Lebens inmitten von Ramsch und Natur, merkwürdigen Menschen und Kultur würdigen kann, wird ebenfalls sehr zufrieden von einem Besuch dieses Museums zurückkehren. Das Kunsthaus sammelt, lagert und stellt Zeichnungen, Gemälde und Inspirationsquellen des Malers aus, der von 1922 bis 2000 in Friesland gelebt hat. Die Kunstdomäne bietet auch einen weitreichenden Einblick in das interessante Leben des herzlichen Malers, der sich klammerte an seine selbstgedrehte Zigarette, Humor, Kunst, Musik, starke Geschichten und Streichen von – oft berühmten - Freunden. Nehmen Sie sich Zeit für ihn und für Workum, damit Ihre Augen und Ohren genießen können!